Alles woanders und anders!

Endlich wurde nach zweijähriger Renovierung die Hamburger Kunsthalle wiedereröffnet. Was ist nun eigentlich anders?

Neuer Eingang für die Hamburger Kunsthalle

Endlich man kann wieder durch den wirklich richtigen und super-schönen großen Eingang der Kunsthalle in die Ausstellungsräume gelangen. Jahrelang kam man nur durch einen Seiteneingang hinein, der sich für mich immer wie ein schlechter Hintereingang angefühlt hat. Aber nun geht es „vorne durch“. Damit hat auch das Irren durch die langen unterirdischen Gänge im Museum ein Ende.

Hamburger Kunsthalle Wiedereroeffnung by Orange Fashion Blog

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Geht man durch den Eingang, sind links und rechts von der imposanten Treppe der Shop, die Garderobe und die Schließfächer für diejenigen, die viel zu große Handtaschen mit sich herumtragen. Große Taschen müssen draußen bleiben. Das Fotografieren ist allerdings erlaubt, wobei der Blitz ausbleiben muss. So konnte ich auch einige Bilder machen, damit ihr einen Eindruck gewinnen könnt.

Bilder wurden umgehängt

Sämtliche Bilder wurden umgehängt, einige auch nicht mehr aufgehängt. Die Reihenfolge der Bilder ist chronologisch und geht vom Mittelalter bis zum Expressionismus in die Fünfziger Jahre. Als erstes sind die Altarbilder zu sehen. Die Kunstwerke illustrieren nun Themen und Konfrontationen und sind nicht mehr nach Schulen und Nationalströmungen aufgehängt. So stehen sich zum Beispiel in einem Raum die verschiedenen Konfessionen gegenüber.

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Mir gefallen persönlich die Bilder am besten, die nun eher in der Mitte bis hin zum Ende der Ausstellung hängen, wie zum Beispiel Bilder von Toulouse Lautrec und Max Liebermann. Am Ende kommen auch Statuen von Giacometti. Für diese dünnen Statuen kann ich mich besonders begeistern. In Paris habe ich mal eine ganze Ausstellung von ihm gesehen. Super schön! Als Schaufensterpuppen wären sie allerdings überhaupt nicht geeignet bei den Proportionen. Einfach zu dünn.

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Neu: Erläuterungskarten

Gut gemacht sind auch die Erläuterungskarten zu den Gemälden des jeweiligen Ausstellungsraumes. Das gefällt mir persönlich viel besser als die Erläuterungen, die vorher an den Wänden angebracht waren. Gerade wenn der Raum voll war, sah man oft nichts oder nicht alles, was dort an der Wand stand und hat so doch nicht alles gelesen.

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Dann endet die Ausstellung. Moderne Kunst ist dann wieder im gegenüberliegenden Museum der Gegenwart zu finden.

Bis Ende Mai ist der Eintritt sogar kostenlos; eine sehr gute Idee, wie ich finde. Es warten auch neue Ausstellungen auf euch und für diejenigen, die dann anschließend gerne noch etwas trinken oder essen möchten, ist das Café Liebermann wieder eröffnet.

Noch ein paar Eindrücke

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Das Programm der Hamburger Kunsthalle findet ihr hier.

Mir hat es super gut gefallen und ich wünsche euch viel Spaß!